Köniz

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Köniz ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Bern-Mittelland im Kanton Bern in der Schweiz. Basisdaten Staat: Schweiz Kanton: Bern (BE) Verwaltungskreis: Bern-Mittelland BFS-Nr.: 0355 Postleitzahl: 3098 UN/LOCODE: CH CHT (Thörishaus) Koordinaten: ♁598221 / 197101 Höhe: 572 m ü. M. Fläche: 51.10 km² Einwohner: 38'936 (31. Dezember 2011) Einwohnerdichte: 762 Einw. pro km² Ausländeranteil: 14,8 % (2009) Arbeitslosenquote: 3,1 % (2010) Gemeindepräsident: Luc Mentha (SP) Website: www.koeniz.ch Geographie Köniz liegt südwestlich der Stadt Bern und ist mit 38'936 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2011), darunter 5'425 Ausländer, die viertgrösste Gemeinde im Kanton Bern und die zwölftgrösste der gesamten Schweiz. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 51 km². Die Gemeinde gilt als die grösste Agglomerationsgemeinde der Schweiz. Trotz der hohen Einwohnerzahl hat die Gemeinde weitgehend eher dörflichen als städtischen Charakter, da die Einwohner sich auf viele einzelne Dörfer verteilen. Köniz bietet sehr viele Arbeitsplätze. Die Berner Kantonalbank und Swisscom unterhalten grosse Standorte in Liebefeld, hinzu kommt das Bundesamt für Veterinärwesen u. a. mit dem Institut für Viruskrankheiten und Immunprophylaxe und das Bundesamt für Gesundheit. Geschichte Das heutige Gemeindegebiet ist Altsiedelland; es gibt verschiedene bronze- und eisenzeitliche Fundstellen, römische Gutshöfe (villae rusticae) und frühmittelalterliche Gräberfelder. Die heutige reformierte Pfarrkirche (ehem. Sankt Peter und Paul) geht in ihren ältesten aufrecht stehenden Teilen in die Zeit um 1100 zurück. Vorgängerbauten sind zu vermuten, archäologische Ausgrabungen fehlen bislang. Der Sitz des Bundesamtes für Veterinärwesen befindet sich in Köniz-Liebefeld Der Sage nach soll die Kirche auf eine Stiftung des burgundischen Königs Rudolf II. und seiner Gattin Bertha zurückgehen. Die Pfarrei umfasste nicht nur das heutige Gemeindegebiet, sondern auch die rund 5 km entfernte Gegend der späteren Stadt Bern. 1191 wurde sie somit Pfarrkirche der neu gegründeten Stadt, bis diese 1276 zu einer eigenen Pfarrei erhoben wurde. Seit unbekannter Zeit bestand an der Kirche ein Stift der Augustiner-Chorherren, welches 1226 von König Heinrich VII., dem Sohn und Stellvertreter des römisch-deutschen Kaisers Friedrich II., dem Deutschen Orden geschenkt wurde. Der Orden errichtete an der Pfarrkirche eine Kommende, die zur Ballei Schwaben-Elsass-Burgund gehörte, sowie eine Niederlassung in Bern. Einer der Ordensbrüder amtete als Pfarrer. Mit der Entstehung der Pfarrei Bern wurde die dortige Niederlassung zur eigenständigen Kommende erhoben, deren Vorsteher der jeweilige Berner Stadtpfarrer war. Die Kommende Köniz wurde 1528 anlässlich der bernischen Reformation säkularisiert, jedoch 1552 dem Orden auf Druck der katholischen Kantone wieder zurückgegeben. 1729 verkaufte der Orden die Kommende an Bern. Es wurde eine Landvogtei eingerichtet, die bis zum Untergang des Alten Bern 1798 bestand. Die politische Gemeinde Köniz in der heutigen Form entstand 1846.

Bildquelle: Wikipedia, Autor: Ikiwaner 2008

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